phototransfer on sandblasted aluminium (38x42cm), ink on paper, poem, 2026
(de)
In der Reflexion der Fenstergläser,
tanz den altbekannte Tanz
Eine Spur, ein Zweig am Boden
Spät im Sommer in der Stadt
Mein Bett, die Lüge so schwer
So leicht, die Berge, im Schatten
Wann wachen wir?
An den Toren ein Sturm
Begreifen was war;
um dann zu vergessen
Kräfte in dir
Das Schilf hält zusammen,
wo sich alles bewegt
in feurig leuchtenden Gewässern
Inzwischen das Meer in tausenden Rosen
An stillen Tagen; ich bin ein sanfter Wind,
berühre das Ufer,
berührt das Deine
In meinen Träumen zu spüren
Etwas griff nach mir,
so greif ich nach mir;
fülle mich mit Angst?
Deine Hand im kühlen Sand
Das Rauschen, Wasser und Schatten
langsam scheint sie zu offenbaren
was mich berührt, im kühlen Sand
Alle Worte, sie wurden gestohlen
Doch was ist ein Diebstahl,
wenn wir selber stahlen?
Weiße Orchidee
Du schläfst
so tief wie noch nie
so fest wie noch nie
Ich glaub’ daran
<go back>